Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.V.

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Die LAG


Hier haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zur LAG-SH zusammengetragen.

Geschichte

Die Wurzeln der heutigen Wohlfahrtverbände reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Die Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.V. wurde am 2. September 1946 als gemeinnütziger Verein gegründet.

Den Gründungsmitgliedern sowie den tragenden Kräften des Vereins ging es darum, Menschen in Not mit unterschiedlichen Angeboten zu unterstützen. Diese Verpflichtung gilt unverändert.

Die Spitzenverbände der Wohlfahrt

In der LAG-FW arbeiten die 7 anerkannten Spitzenverbände – die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk, der Paritätische Wohlfahrtsverband der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von SH und die Jüdische Gemeinschaft zusammen. Sie betreiben Kindergärten, Einrichtungen der Jugendhilfe, für Menschen mit Behinderungen, unterschiedliche Beratungsstellen z.B. für Frauen und Familien, Arbeitslose und Migrantinnen/Migranten, Suchtkranke, Straffällige oder Menschen ohne Wohnung sowie Selbsthilfegruppen und Besuchsdienste; sie betreiben Krankenhäuser oder Altenheime.

Aufgaben

Die Wohlfahrtsverbände engagieren sich in allen Bereichen der Sozialen Arbeit. Sie repräsentieren die Zivilgesellschaft. Auf der Grundlage des Subsidiaritätsprinzips leisten sie das, was weder Staat noch Markt allein gelingt. Dabei versteht sich die LAG-FW als Anwalt und Sprecherin für benachteiligte Menschen gegenüber Politik und Gesellschaft. Ihre professionelle wie ehrenamtliche Stärken entfalten die Wohlfahrtsverbände in den Aufgabenbereichen Hilfe, Selbsthilfe und Anwaltschaft.

Selbstverständnis

Das Selbstverständnis der LAG-SH basiert auf einer solidarischen und partizipativen Gesellschaft und Politik. Die Wohlfahrtsverbände verfolgen das Ziel, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten, demokratische Prozesse zu fördern und eine gerechte Gesellschaft mitzugestalten.

Das Anliegen, soziale Sicherheit als Grundvoraussetzung für demokratische Teilhabe zu erstreiten, führte zu der im Grundgesetz verankerten Verknüpfung von Demokratie und Sozialstaat.

Fachausschüsse

Die LAG-FW betreibt fünf Fachausschüsse, die die jeweiligen Themen mit großer Expertise bearbeiten. Hier werden Grundlagen für die Beratung der Politik oder Konzepte für soziale Innovationen geschaffen. In allen Fachausschüssen sind alle Verbände vertreten. Die Koordination liegt in den Händen eines federführenden Verbands. Aktuell arbeiten die Fachausschüsse „Migration“, „Teilhabe“, „Kita“, „ Kinder, Jugend, Frauen und Familie“ sowie „Gesundheit“. Dazu sind viele AGs und Projektgruppen aktiv.

Jahresbericht

Hier finden Sie den aktuellen Jahresbericht als PDF zum Download

Aktuelles

Einladung zur Online-Veranstaltung:
„Kurs halten im Wandel – Familienzentren als Leuchttürme“

Im Rahmen des Investitionspakets „Kita für Alle“ wird die Richtlinie der Familienzentren
überarbeitet und auf weitere Zielgruppen ausgeweitet. In diesem Kontext haben wir bereits
zahlreiche Gespräche mit Ihnen geführt und die konkrete Praxis der Familienzentren
besprochen. Häufig wurde dabei der Wunsch geäußert, gemeinsam einen fachlichen
Austausch zu führen, um die Weiterentwicklung und Stärkung der Familienzentren in
Schleswig-Holstein voranzutreiben.
Daher laden wir Sie herzlich zu einem fachlichen Austausch ein:
Wann: 22.04.2026
Wo: Online
Uhrzeit: Wird noch abgestimmt
Dauer: 2 Stunden
Kosten: Teilnahme ist kostenfrei


Themen der Veranstaltung:

  • Welche Zielgruppen erreichen Familienzentren?
  • Welche Ziele verfolgen Familienzentren?
  • Wie wird die Arbeit mit den Familien konkret umgesetzt?
  • Welche politischen und strukturellen Rahmenbedingungen sind notwendig, um die
    Zukunft der Familienzentren in Schleswig-Holstein zu sichern?

Um eine hohe Teilnahme zu gewährleisten und die Veranstaltung optimal vorzubereiten,
bitten wir Sie, bis spätestens 31.03.2026 an der Abstimmung zur Festlegung der Uhrzeit für
das Online-Format teilzunehmen. Die entsprechende Umfrage finden Sie unter folgendem
Link:
https://nuudel.digitalcourage.de/o34vnssDqB6zBEWj

Ich möchte mich dafür einsetzen, das Vertrauen zwischen den sozialstaatlichen
Akteuren zu stärken. Vertrauen fördert Freiheiten und Spielräume, Kontrolle nährt
Misstrauen. Durch mehr Miteinander kann Bürgernähe wachsen. Zudem werden die sozialen
Angebote für die Menschen verstehbarer und besser erreichbar. Das schafft mehr Sicherheit
und sozialen Frieden.“

Heiko Naß

Vorsitzender LAG

Veröffentlichungen

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